14.05.2016
Heute Morgen hat alles wunderbar geklappt, ich war super im Zeitplan. Meine liebe Frau hat mir noch etwas zu Essen vorbereitet für die lange Reise, damit ich nicht verhunger, ganz lieben Dank dafür.

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Jetzt ist es endlich soweit, das große Com-Treffen in Potsdam startet.

Die Autobahn war sehr leer, alles ganz entspannt.

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Bis Gütersloh kam ich ohne Probleme durch. Ab da wurde ich dann über die B61 bis nach Bielefeld umgeleitet. Knapp 20 Kilometer übers Land.
Bei Bad Nenndorf kam der nächste Stau und ich musste auf die B 65 umgeleitet Werden.

22 km auf einer Landstraße. Schade nur, dass sehr viele diese Umgehungsstraße durch ihr Navi erfahren haben. Im ersten Moment dachte ich, dass auf der A2 weniger Stau als auf dieser Landstraße war.

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Aber schön grün ist es hier.

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Im Nachhinein war die Fahrt über die Umgehungsstraße doch sehr gut. Der Dichte Verkehr löste sich dann doch rasch auf. Später auf der A7 war es dann wieder weitaus entspannter, als auf der Landstraße rumzueiern.

Jetzt bin ich wieder auf der A2 in Richtung Berlin und konnte zwei große Staus umfahren.

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Am Lehrter See musste ich eine kleine Pause einlegen und das erste kleine Com Treffen hat schon stattgefunden. Manuela Tobias und Christer habe in dem Rasthof kurz getroffen, schöner Zufall.

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Nach einem kurzen austauschen bin ich dann weiter gefahren.
13:00 Uhr Am Kreuz Magdeburg gab es wohl einen schweren Unfall und einen schönen Stau und ich stehe mitten drin. Nach einer halben Stunde Stillstand und ganz minimalen fortkommen ging es dann weiter.

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Die letzten Kilometer waren sehr anstrengend.

Ankunft 15 Uhr, nach knapp 8 Stunden habe ich mein Ziel erreicht.

Einige waren bereits schon angekommen, wir begrüßten uns und freuten uns wieder uns zu sehen, bzw. neu kennenzulernen.

Muss wohl während der Fahrt durch ein Zeitloch gefahren sein, welches mich um fast Lichtjahre zurück warf. Die 3 vom zufälligen Treffen hatten insgesamt eine halbe Stunde Pause gemacht und waren fast 10 Minuten eher am Hotel. Dinge gibt’s.

Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte und meine 7 Sachen zusammengepackt hatte, fand die Einlaufrunde statt.

Regine lag ein gutes und machbares Tempo (5:30) vor und führte uns laufend durch Potsdam. Einmalig interessant und sehr schön.

Es ging in südöstliche Richtung, vorbei an der Universität Potsdam, parallel am Park Sanssouci vorbei, hinunter zum Templiner See und letztendlich nach knapp 8 Kilometer zu unserem Ziel, der Braumanufaktur.

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COM-Treffen 2016 in Potsdam – Einlaufen

Nach dem wir uns alle wieder hergerichtet hatten, haben wir uns in der Manufaktur gestärkt und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Ich habe mir einen leckeren Brokkoli-Auflauf ausgesucht.

Später am Abend trafen wir uns noch alle bei Manuela und Tobias im Zimmer um das Orga-Geschenk für Regine und Mario zu vollenden.

15.05.2016
Geschlafen habe ich sehr gut und bin um 6 Uhr aufgestanden.
Sehr kühle nasse 7 Grad waren es zum Start in den Tag.

Ich freue mich auf den gemeinsamen Lauf mit vielen Freunden hier in Potsdam.

Um 8 Uhr haben wir uns zum Frühstück verabredet, denn ohne Power keine Power.

2 belegte Brötchen mit Käse, Schinken, Salami und Tomaten, sowie 2 Tassen Kaffee sollten mir als Energieträger reichen.

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Gegen kurz nach 10 Uhr fiel der „Startschuss“ für die große Runde, für die ich mich auch entschieden habe.

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Wobei ich mir Vorfeld echt die Frage gestellt habe, ob ich diese Distanz überhaupt noch hinbekomme. Schließlich ist es schon eine sehr lange Zeit her, dass diese Kilometer gelaufen bin. Habe echt ein wenig Sorge gehabt. Wenn es nicht klappen sollte, dann ist es eben so. Bei den Einstiegspunkten könnte ich ja jederzeit aussteigen. Aber warte ich erst mal ab, wie es läuft – wie ich laufe.

Wir machten uns auf den Weg Potsdam laufend zu entdecken.
Die ersten Meter waren die gleichen, wie auf der Einlaufrunde, nur dan etwas später die Strecke diesmal in nördlicher Richtung – im Uhrzeigersinn- verlief.

Die wunderschönen vielen Eindrücke, die uns Regine hervorragend und erstklassig gezeigt hat, hier auf zuschreiben, würde den Rahmen sprengen. Es waren unzählige viele schöne Highlights gewesen, die sich am Besten mit vielen Fotos zeigen lassen.

Bei den unterschiedlichen Einstiegspunkten kamen immer weitere Lauffreunde hinzu und unsere Truppe wuchs stetig an. Bei jedem Einstiegspunkt hörte ich in mich hinein und stellte fest – es geht mir sehr gut. Auf zum nächsten Punkt.

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Das super Highlight hat sich Regine uns Mario dieses Mal einfallen lassen. Sie hatten die örtliche Wasserwacht organisiert, dass auf der gesamten Strecke 2 Ersthelfer auf dem Rad uns begleiten. Für den Fall, dass einem etwas passiert, dass unmittelbar sofort Hilfe Vorort ist. Klasse Idee und coole Jungs.

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Im Strandbad Babelsberg (nach knapp 20 Kilometern) wurde das im Vorfeld geplante Gruppenfoto geknipst. Ich habe mir dafür mein Com-Shirt über mein Marathonshirt gezogen.

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Was die Jungs von der Wasserwacht zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, dass Regine am Abend zuvor für die Wasserwacht zur Spende aufgerufen hat.

Diese Spende sollte dann nach dem kompletten Lauf überreicht werden.

Regine teilte uns nach diesem kleinen Stopp ihr umfassenden Wissen weiter über Potsdam laufend mit. Einmalig!

 

An jedem Einstiegspunkt war Mario stets mit Verpflegung und Getränke Vorort und hatte die Läufer dort hingefahren. Hut ab für diese Leistung und perfekte Organisation.

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Nach knapp 30 Kilometern haben wir alle gemeinsam das Ziel, gleichzeit auch den Startpunkt – unser Hotel erreicht. Das Beste für mich war, ich habe diese Distanz ohne Einschränkung erlaufen.

Meine Sorgen im Vorfeld waren total unbegründet und falsch gewesen. Klasse!

Regine hat uns eine wunderschöne abwechslungsreiche Sightseeingtour auf einer, mir neuen Art, dargeboten.

Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ganz lieben Dank dafür, Regine.

Die nächste Überraschung wartete auch schon auf uns alle. Mario überreichte jedem Läufer eine Medaille. Zuerst bekamen die Kinder eine Medaille umgehangen, die uns alle auf dem letzten Kilometer laufend begleitet haben. Im Anschluss erhielt jeder von den großen Läufern eine. Das war ein sehr schöner emotionaler Moment.

Die Idee zur Medaille und die Umsetzung hatte Rene gehabt. Vielen Dank nochmal dafür, Rene. Sehr schöne Medaille mit einem Läufer auf der einen und einer Gravur zum diesjährigen COM-Lauf auf der anderen. Einmalig und eine tolle Erinnerung. Danke.

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Hauptlauf

COM-Treffen 2016 in Potsdam – Hauptlauf

Die anschließende heiße Dusche tat so gut. War ich doch ein wenig durchgefroren zum Ende hin.

Unser Essen nahmen wir dann beim Inder Sagar ein. Ich hatte mich für eine Gemüsesuppe, eine Grillteller und einem Eis entschieden. Lecker war es und meine Energiespeicher konnten wieder aufgefüllt werden.

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Im Restaurant haben wir Regine und Mario unser Dank für dieses wunderschöne und erstklassige organisierte Wochenende mit dem Geschenk ausgesprochen. Jeder hat aus seiner Region etwas spezielles mitgebracht. Dazu hat jeder seinen Fuß farblich auf Karton/Papier gestempelt und das ganze in Form einer Karotte geschnitten. Eine Riesen Freude war das für die beiden.

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Der Abend klang mit gefüllten Mägen in der gemütlichen Runde mit vielen Gesprächen aus.

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Dabei wurde auch das nächste Ziel für das folgende Com-Treffen 2017 festgehalten. Es geht dann hoch in den Norden an die Küste. Martje wird uns dann ihre Heimat laufend zeigen. Ich freue mich sehr darauf.

Am 16.05.2016 bin ich nach dem Frühstück wieder Richtung Heimat gefahren und behalte wunderschöne Erinnerungen von diesem Wochenende fest. Nochmal möchte ich mich bei Regine und Mario bedanken für dieses einmalige tolle Wochenende in Potsdam. Weiterhin danke ich noch mal Rene für die wunderschöne Medaille. Nicht zu vergessen die beiden Jungs von der Wasserwacht, besten Dank für eure Unterstützung.

Das war das Com-Treffen 2016 in Potsdam.

Vielen Dank für Dein Interesse an meinen Bewegungen und meinem Blog. Kommentare sind gerne erwünscht und können unterhalb des Beitrages hinzugefügt werden.

Ich wünsche Dir einen schönen Pfingstmontagabend.

Bis bald

der bewegte Jürgen

Insgesamt 4.064,52 km seit dem 21.04.2013

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