Fahren am 31.07.2016

Ganz entspannt den Sonntag mit längerem ausschlafen und Frühstück gestartet. Später habe ich mir bei Amazon noch ein paar Utensilien für meine Tour bestellt. Diese erhalte ich dank Prime übermorgen, also noch rechtzeitig zum Start.

Bevor ich gegen mittag mich auf meine letzte Runde im Juli aufmachte, montierte ich noch  flux eine Satteltasche für Kleinkram. Auf der heutigen Route stand der nördlicher Bereich von Duisburg. So machte ich mich mit ein wenig Regen auf und überquerte den Rhein – wie so häufig – über die Eisenbahnbrücke. Die linksrheinische Seite in Richtung Norden lässt sich schön fahren. Man hat den Rhein oft im Blick, fährt mal etwas näher, mal etwas weiter weg von dem großen Fluss.

Zwischen Maisfeldern und abgemähten Feldern, auf den die jahrestypischen Strohrollen liegen, führte mein Weg mit Blick auf die Industriestätten am Horizont mich kreuz und quer weiter und weiter. Einige Bauernhöfe, kleine Ortschaften und eine Menge Tiere am Wegesrand begleiteten mich.

In Orsay könnte man sich normalerweise mit der Fähre über den Rhein fahren lassen…wenn man denn auch 2 Euro dabei hätte! Ja ja…Kleingeld sollte man immer dabei haben, gibt es jetzt bestimmt einige die das denken. Stimmt! Mir fehlten nur 50 Cent zum Glück 🙂 Alles nicht schlimm. So drehte ich eine kleine Ehrenrunde durch Orsay und bereitete mich auf die Heimfahrt vor.

Für den Rückweg startete ich mein Naviki und fuhr nach dem berechneten Routenvorschlag nach Hause. Für die nächste Überquerung des Rheins entschied ich mich – entgegen der Ansage des Navis –  für die Brücke der Autobahn A42. Wie jetzt Autobahn? Der wird doch wohl nicht….! Doch wird er! Parallel zur Autobahn verläuft ein Geh- und Radweg auf der Brücke, diesen nutzte ich und fuhr mit großen Abstand und getrennt mit Sicherheitswänden entgegen der rasenden Autos. Dauert zum Glück nicht lange die Überquerung, denn es ist doch ganz schön laut und hektisch.

Weitere Deiche mit einer schönen Sicht auf den Rhein führten mich auf der anderen Seite wieder in Richtung Süden. Vorbei an Ruhrort – wo es heute extrem voll wegen dem Trödelmarkt war, dem Innenhafen, Neudorf und schließlich am Stadion bis nach Hause.

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Bis auf die 2 kleinen Schauer und vielen Wolken war es eine sehr schöne und angenehme Tour bei 18 Grad gewesen. Am Ende standen 58 Kilometer auf meiner Uhr.

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So kann ich den Monat Juli fahrend beenden und sehr stolz auf eine dicke Bilanz zurückblicken. Da kommt schon echt was zusammen, wenn man fast täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt und am Wochenende noch extra Runden dreht. So war ich ganze 24x im Juli unterwegs gewesen und habe allein mit meinem Kathmandu 701,00 Kilometer gesammelt. Hinzukommen noch 75 Kilometer mit dem Gudereit.

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Wenn ich jetzt so meine selbstgefahrenen Kilometer für den ganzen Monat hier geschrieben sehe, fällt mir dazu nur noch eins ein…auf meiner D2D-Tour fahre ich auch über 700 Kilometer – allerdings in einer Zeit von 12 Tagen!!! Jetzt fällt mir nichts mehr ein!

Außer das ich mich sehr darauf freue und so langsam die Aufregung steigt.

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In 13 Tagen ist es soweit…dann starte ich meine große Radtour nach Dresden…meine persönliche D2D-Challange.

Vielen Dank für Dein Interesse an meinen Bewegungen und meinem Blog.

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntagabend.

Viele Grüße aus Duisburg

der bewegte Jürgen

Streckendetails

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