D2D Tag 4/13 (mein lieber Freund)

Start: 10:06 Uhr
Tageskilometer: 89,41 Kilometer
Tourenkilometer: 308,83 Kilometer
Fahrzeit: 06:34:39
Höhenmeter: 536 hm
Etappenziel: Fritzlar

Als ich damals meine D2D-Challange geplant hatte und mir die Gesamtstrecke auf der Karte angeschaut habe, fiel mir auf, dass Fritzlar so fast auf dem Weg liegt. Mit dem Ort gibt es schöne gedankliche Verbindungen. Unmittelbar in der Nähe liegt der wunderschöne Edersee, eingebettet von einem tollen Wald – den Kellerwald. Hier wohnt Peter, ein lieber Freund.

Eine Idee war entstanden, dass ich während meiner Reise Peter besuche. Ein Anruf bei ihm und die Sache war geritzt. Ursprünglich sprachen wir darüber, dass eine Abholung am Edersee seinerseits und dann eine gemeinsame Weiterfahrt nach Fritzlar stattfindet. Um so näher meine Reise kam, entpuppte sich die ursprüngliche Idee in eine komplette Etappenbegleitung. Wow!!!

Eine riesen Freude für uns zwei, schon weit im Voraus meiner Tourenplanung.

Heute ist nun der Tag meiner Tour gekommen, an dem Peter mich von Winterberg nach Fritzlar auf seinem Fahrrad begleitet. Damit das auch funktionierte, musste er erst einmal zu meinem Startpunkt gelangen. Für Peter nichts einfacheres als das, dass er direkt mit dem Rad zu mir nach Winterberg kommt.

Er startete um 06:00 Uhr um pünktlich um 10 Uhr bei mir zu sein. Jetzt muss man noch erwähnen, dass die Entfernung zwischen diesen beiden Orten zwischen 70 und 90 Kilometern beträgt und viele Anstiege beinhaltet. Je nachdem welche Route man wählt. Er wählte die kürzere und, die auch die gemeinsten Anstiege hatte. War er doch tatsächlich eine viertel Stunde vorher am Hotel in Winterberg.

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morgendliche Stimmung…eingefangen von Peter auf dem Weg nach Winterberg

Nach der herzlichen Begrüßung, einem Pott Kaffee für Peter und der mittlerweile täglichen   Beladungsaktion meines Bikes, sind wir dann los – gemeinsam auf meine vierten Etappe gestartet. Was für ein Knaller. Nicht nur, dass wir uns schon eine Weile nicht mehr gesehen haben, sondern auch das ich mal die Gelegenheit hatte mit Peter zusammen zu radeln. Tolles Erlebnis.

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Unser erstes Ziel – mein Wunsch, da ich es am Vortag nicht mehr geschafft und gewollt hatte – die Ruhrquelle. Diese stand auf jeden Fall auf meinem Programm von Anfang an. So machten wir uns auf den knapp 2,5 Kilometer langen Weg zur Quelle.

Ganz versteckt und wunderschön gelegen in einem Waldgebiet entspringt der Fluss, der mich die letzten Tage zum größten Teil begleitet hat. Unvorstellbar, dass aus diesem kleinen Rinnsal einmal ein Fluss wird. Unser Quellenbesuch wurde von weiteren Besuchern begleitet. Klar, dass ist ja auch etwas besonderes, den Ursprung des neuen Lebens zu sehen. Es wurden Fotos gemacht, sich nett Unterhalten und Grüße nach Dresden überreicht. So darf ich doch auf jeden Fall nicht vergessen, die Gerda zu grüßen, die kommt nämlich daher… 🙂 ;-):-)  so wurde mir es mitgeteilt 🙂 😉 🙂

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Nach dem uns das Naturschauspiel uns zu aufregend wurde machten wir uns auf nun folgenden Weg nach Fritzlar. Peter übernahm die Navigation weiter gen östlicher Richtung.

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Während der gemeinsamen Fahrt – die viele rasante Abfahrten, einige Anstiege und vor allem sehr abwechslungsreich und landschaftlich wunderschön war – unterhielten wir uns über alles mögliche – schließlich hatten wir uns eine Menge zu erzählen. Das war richtig schön. Dazu noch die – ich wiederhole mich gerne – wunderschöne Landschaft. Sensationell!

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An einigen Stellen – nicht auf sehr vielen – hatte die Telekom mich verlassen und mir als Beweis oben links auf meinem Smartphone „Kein Netz“ angezeigt. Na hoffentlich passiert es nicht in den nächsten Tagen. Verlasse ich mich doch auf der gesamten Route auf das mobile Funknetz. 

Die Fahrt verlief wie im Fluge und wir konnten am Edersee – einer der schönsten Gegend überhaupt (muss man gesehen haben) – uns mit Kuchen und Kaffee stärken, um die restlichen 30 Kilometer zu bewältigen. Das ich jetzt hier bin – und zwar mit dem Fahrrad – ist schon was ganz Besonderes für mich. In der Vergangenheit hatte ich mir dazu ein Auto  ausgeliehen, um hierher zu gelangen.

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Mit einem weiteren Streckenrekord von 89,41 Kilometern stoppte ich dann die Uhr nach guten sechseinhalb Stunden vor dem Hotel Kaiserpfalz in Fritzlar. Mein großes Highlight auf der gesamten Tour – gemeinsam mit meinem lieben Freund Peter zu radeln und einen wundervollen Tag zu genießen – war nun abgeradelt und ich kann wieder ein Stückchen mehr stolz auf mich sein.

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Bei einem leckeren und von seiner Frau selbstgekochten Abendessen konnten wir das Erlebte Revue passieren lassen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Ganz lieben Dank nochmal dafür.

Da ich gestern Abend Schwierigkeiten hatte mit der Technik und ich heute morgen erst dazu kam, diesen Blog von gestern zuschreiben, muss ich jetzt „heute“ schreiben, meine aber damit morgen, also heute. 🙂 Na wie auch immer, am heutigen Mittwoch habe ich fahrfrei, oder aber auch Pause genannt. Einige schöne Fotos füge ich noch später hinzu, wenn ich wieder eine bessere WLAN-Verbindung habe. Das dauert mir jetzt zu lange. Für ein Bild bis zu 10 Minuten Wartezeit.

Schaue mir jetzt ein wenig Fritzlar an und werde heute Nachmittag eine kleine Runde mit Peter Laufen – um die Beine ein wenig zu lockern. Das muss sein, denn schließlich haben sich unsere Wege übers Laufen gekreuzt. Darauf freue ich mich schon sehr.

Wie groß die Laufrunde dann wurde, zeige ich morgen in meinem neuen Blog.

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Vielen Dank für Dein Interesse an meinen Bewegungen und an meinem Blog. Kommentare können gerne eingetragen werden.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag und verabschiede mich bis bald,

der bewegte Jürgen

Streckendetails

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