D2D Tag 10/13 (dunkle Vergangenheit)

Start: 09:07 Uhr
Tageskilometer: 95,20 km
Tourenkilometer: 685,08 km
Fahrzeit: 07:03:58
Höhenmeter: 960 hm
Etappenziel: Gera

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Unter steinernen Blick von Goethe könnte ich mein tolles und leckeres Frühstück genießen. Eine gute Grundlage benötige ich auch für heute, denn nach meiner digitalen Wegesfühererin gibt es wieder einige Höhenmeter zu bewältigen.

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So schön dieses Haus (meine derzeitige Unterkunft) auch eingerichtet ist, um so miserabeler ist das Mobilnetz. Unfassbar bis kein Netz. Noch nicht einmal das Grundnetz zum telefonieren war vorhanden. Dafür musste ich das Haus verlassen um mit meiner lieben Frau ein paar Wörter auszutauschen. Ohne Worte!

Das Rad konnte man hervorragend im Innenhof aufsatteln. Dann kam es zum zweiten Mal vor, dass mein Rad über einen roten Teppich gerollt wurde. Herrlich!

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Dieser Balkon war meiner

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Das erste Zwischenziel hat das Navi entgegen genommen und lotste mich über Kopfsteinpflaster aus der Stadt.

Nach etlichen vielen Anstiegen, über zum Teil Bundesstraßen, durch Wälder und einem Naturschutzgebiet hatte ich mein erstes Ziel nach gut 11 Kilometern und auf einer Höhe von 480 hm erreicht.

Zu diesem Zwischenstopp schreibe ich nur soviel: dunkle Vergangenheit in Buchenwald

Die anschließende rasante Abfahrt fegte wieder soviel Wind um meine Ohren und ins Gehirn, dass ich schnell wieder auf andere Gedanken kam.

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Die weiteren Radwege führten mich an der Ilm vorbei, auf dem Kirchenradweg, auf dem Mühlenradweg. Berg auf, Berg ab. Wobei ich eigentlich das Gefühl hatte, dass es heute nur bergauf geht. Erneut durch Wälder, an Feldern vorbei, durch kleiner Dörfer. Wunderschön ist es hier.

In Jena kam ich auch durch. Mein Energiebedarf war mittlerweile so enorm gewesen, dass ich mir ein belegtes Brötchen kaufen musste. Mach ich ja eigentlich nicht so gerne. Schon wegen dem Rad und Gepäck alleine draußen stehen zulassen. So suchte ich mir eine Filiale von Backwerk aus. Dort waren gerade keine Kunden, somit ist die Zeit recht kurz gewesen und ich konnte mein Rad gut sehen.

Danach folgten weitere Ortschaften, vorbei an Feldern über gute ausgebaute Radwege und Berg auf!

Und ich habe doch noch einen Trabi zu Gesicht bekommen, allerdings fahrend 🙂

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Der letzte Anstieg zum Hotel und endlich ist es geschafft. Sehr glücklich über diese doch sehr anstrengende Etappe bin ich. Hatte ich schon erwähnt gehabt, dass ich kein Bergfahrer bin und werde? Macht nichts. Wichtig ist, dass ich am jeweiligen Ziel ankomme, egal wie lange es dauert.

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Vielen Dank für Dein Interesse an meinen Bewegungen und an meinem Blog. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mich hier im Blog morgen wieder auf dem Weg nach Limbach-Oberfrohna begleiten würdest.

Ich wünsche Dir einen schönen Montagabend und verabschiede mich bis morgen,

der bewegte Jürgen

Streckendetails

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